Pflanzen statt fällen
Dieses Jahr haben wir zu Weihnachten etwas gemacht, das sich ganz einfach anfühlt – und genau deshalb so gut zu uns passt: Wir haben unseren Weihnachtsbaum nicht gekauft und nicht fällen lassen, sondern im Kronprinzenkoog gepflanzt. Nicht im Kübel, nicht für eine Saison, sondern so, dass er bleiben darf.
Uns gefällt die Idee, dass aus einem kurzen Moment etwas Langfristiges werden kann. Ein Baum, den wir selbst in die Erde setzen, steht nicht nur „schön“ da – er braucht Pflege, Geduld und Aufmerksamkeit. Und er erinnert uns daran, dass nachhaltiges Wachstum nicht bei Worten beginnt, sondern bei Entscheidungen. Der Kronprinzenkoog ist dafür ein besonderer Ort: Marschland, Deiche, Wind, Weite. Eine Gegend, in der man schnell versteht, dass Natur Schutz braucht und dass Dinge Zeit brauchen. Genau dort haben wir gemeinsam gepflanzt, Erde angedrückt und angegossen – als kleines Ritual, das wir gerne fortführen möchten.
Unsere Tanne ist noch klein. Aber sie darf wachsen. Und wir wollen jedes Jahr wiederkommen – mit neuen Kolleginnen und Kollegen, neuen Themen und vielleicht irgendwann weiteren Bäumen. So entsteht nach und nach etwas, das bleibt.
